<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Projekte |</title><link>https://clementgodbarge.com/de/project/</link><atom:link href="https://clementgodbarge.com/de/project/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><description>Projekte</description><generator>HugoBlox Kit (https://hugoblox.com)</generator><language>de-de</language><image><url>https://clementgodbarge.com/media/icon_hu_64a6c3bec25b3d7b.png</url><title>Projekte</title><link>https://clementgodbarge.com/de/project/</link></image><item><title>Avviso | Die Nachrichten edieren, die uns modern gemacht haben (1537–1743)</title><link>https://clementgodbarge.com/de/project/map/</link><pubDate>Sun, 12 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://clementgodbarge.com/de/project/map/</guid><description>&lt;p&gt;Das &lt;em&gt;Avviso&lt;/em&gt;-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die 35.000 frühneuzeitlichen handschriftlichen Nachrichtenbriefe – die sogenannten &lt;em&gt;avvisi&lt;/em&gt; –, die einst zur Sammlung der Medici gehörten und heute im Staatsarchiv Florenz liegen, zu digitalisieren, zu sichern, zu katalogisieren, zu edieren, in ihren Zusammenhang zu stellen und zugänglich zu machen.
Katalogisierung, Digitalisierung und Verbreitung von rund 35.000 &lt;em&gt;avvisi&lt;/em&gt;, den handschriftlichen Nachrichtenbriefen der Frühen Neuzeit, über die Plattform Medici Interactive Archive des Medici Archive Project.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Effizientes Edieren</title><link>https://clementgodbarge.com/de/project/dce/</link><pubDate>Sun, 12 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://clementgodbarge.com/de/project/dce/</guid><description>&lt;p&gt;Digitale kritische Editionen sind ein kostspieliges Geschäft. Transkription, Übersetzung und Annotation, die nur hochqualifizierte Fachleute leisten können, verschlingen Tausende von Arbeitsstunden und verlangen erhebliche Fördermittel – dazu institutionellen Rückhalt auf lange Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In gewisser Weise ist es ein Segen, dass Vorzeigeprojekte der Digital Humanities die gewaltigen Summen einwerben können, die ihr Betrieb erfordert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wer sich derart auf die Großzügigkeit reicher Stiftungen, Universitäten und Behörden verlässt und über Jahre hinweg viel Personal binden muss, hat kein Wirtschaftsmodell, das die Zukunft trägt. Mögen sich auch immer mehr Forschende ehrgeizige digitale Quelleneditionen leisten können – diese Praxis bleibt das Privileg einiger weniger wohlhabender Länder und befestigt damit deren kulturelle Vormacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollen historische Dokumente aus aller Welt einem breiteren Publikum zugänglich werden, dann
&lt;mark&gt;müssen die Kosten digitaler kritischer Editionen um Größenordnungen sinken&lt;/mark&gt;
.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Reihe von Blogbeiträgen prüfe ich die Ansätze und technischen Bausteine, mit denen Forschende überall auf der Welt Primärquellen schneller und mit minimalem Aufwand publizieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Blick habe ich dabei vor allem Technologien wie maschinelles Lernen, Blockchain und dezentrale Speicherung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>The Spy Who Wished Them Well</title><link>https://clementgodbarge.com/de/project/book1/</link><pubDate>Sun, 12 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://clementgodbarge.com/de/project/book1/</guid><description>&lt;p&gt;Näheres in Kürze.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Making &amp; Knowing Project</title><link>https://clementgodbarge.com/de/project/mk/</link><pubDate>Sun, 27 Dec 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://clementgodbarge.com/de/project/mk/</guid><description>&lt;p&gt;Das
, 2014 von Pamela H. Smith gegründet und von Hunderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen, ist eine Forschungs- und Lehrinitiative am
der Columbia University.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Postdoktorand habe ich in diesem Projekt unter anderem an der
von BnF Ms. Fr. 640 mitgearbeitet. Diese einzigartige französische Handschrift aus dem 16. Jahrhundert gewährt Einblick aus erster Hand in Herstellungsverfahren und Werkstoffe einer Zeit, in der Künstler noch Naturforscher waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die digitale Edition stellt in ihrem
eine Fülle von Daten frei zur Verfügung. Im kommenden Jahr will ich in einer Reihe von Blogbeiträgen über die Edition und ihre Daten schreiben und zeigen, wie leicht sich der Text mit Python oder R herunterladen und auswerten lässt. Bleiben Sie dran!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Filippo Cavrianas geheime Korrespondenz, 1568–1589.</title><link>https://clementgodbarge.com/de/project/cavrianas-correspondence/</link><pubDate>Fri, 27 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://clementgodbarge.com/de/project/cavrianas-correspondence/</guid><description>&lt;p&gt;Filippo Cavrianas geheime Briefe sind ein Zeugnis der Hugenottenkriege, wie es kein zweites gibt: Über mehr als 20 Jahre hinweg begleiten sie die Intrigen, Schlachten, Verhandlungen und Verschwörungen, die dem Leben am französischen Hof und weit darüber hinaus den Takt vorgaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Briefe liegen im
, größtenteils verstreut über Hunderte unerschlossener Bündel – &lt;em&gt;filze&lt;/em&gt;, wie man in Florenz sagt. Zwar habe ich in den vergangenen Jahren Dutzende neuer Briefe ans Licht gebracht, doch diese Art von Archivarbeit wird immer beschwerlicher: Die Entfernung von Florenz, der Verfall mancher öffentlicher Dienste in Italien und die Covid-19-Pandemie machen aus solchen Editionsvorhaben ein langwieriges und ungewisses Unterfangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allen Widrigkeiten zum Trotz sollte das Edieren von Primärquellen weiterhin zum Handwerk des Historikers gehören. Die Form freilich, die solche Editionen annehmen, wird sich wohl wandeln müssen. Quelleneditionen sollten sich nicht nur auf die geschilderte Lage einstellen, sondern auch dem schrittweisen Charakter dieser Forschung besser gerecht werden – und es anderen erlauben, die Arbeit fortzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher die Idee, eine neue Art von digitalem Editionsprojekt zu entwickeln: &lt;strong&gt;skalierbar&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;nachhaltig&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;vertrauenswürdig&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;plattformunabhängig&lt;/strong&gt; und nach Möglichkeit &lt;strong&gt;kollaborativ&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Edition ist inzwischen online: &lt;strong&gt;
&lt;/strong&gt;. Sie versammelt die bislang transkribierten Briefe aus den Staatsarchiven von Florenz und Mantua sowie der BnF und wächst, sobald neue auftauchen. Die Überlegungen hinter ihrer Anlage habe ich in
dargelegt.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>